Parkkategorien

Die Pärke von nationaler Bedeutung sind in drei Kategorien unterteilt: Nationalpärke, Regionale Naturpärke und Naturerlebnispärke. Diese drei Parkkategorien sind unterschiedlich gestaltet und sie verfolgen je eigene Ziele.

Nationalpark

Ein Nationalpark besteht aus einer Kern- und einer Umgebungszone. In der Kernzone kann sich die Natur in unberührten Lebensräumen frei entfalten. Menschliche Aktivitäten sind stark beschränkt. Die Umgebungszone umfasst Dörfer mit ihren naturnah bewirtschafteten Kulturlandschaften und ihrem touristisch und forstwirtschaftlich genutztem Gebiet; sie schirmt die Kernzone vor negativen Einflüssen ab. Der seit 100 Jahren existierende Schweizerische Nationalpark untersteht einem eigenen Gesetz. Sein Parkgebiet ist eines der bestgeschützten Wildnisgebiete der Alpen.

Regionaler Naturpark

Ein Regionaler Naturpark ist ein ländliches Gebiet, das sich durch vielfältige Landschaften, eine reiche Biodiversität und einzigartige Kulturgüter wie die Rhätische Bahn im Parc Ela auszeichnet. Diese Werte sollen erhalten und gefördert, aber auch für eine nachhaltige Entwicklung der Region genutzt werden.

Naturerlebnispark

Ein Naturerlebnispark ist in eine Kern- und eine Übergangszone unterteilt. In der Kernzone bietet er der einheimischen Tier- und Pflanzenwelt unberührte Lebensräume. Die Übergangszone dient als Puffer für die Kernzone. Sie eröffnet vielfältige Bildungs-, Erlebnis- und Erholungsmöglichkeiten und leistet so einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität der städtischen Bevölkerung. Ein Naturerlebnispark ist höchstens 20 Kilometer vom Zentrum einer Agglomeration entfernt und mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar.