Das sind Schweizer Pärke

Schweizer Pärke von nationaler Bedeutung zeichnen sich durch schöne Landschaften, eine reiche Biodiversität und hochwertige Kulturgüter aus. Die Bevölkerung der Parkgemeinden ist bestrebt, diese Werte zu erhalten wie auch für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung ihrer Region aufzuwerten und zu nutzen.

Seit dem 1. Dezember 2007 sind in der Schweiz die rechtlichen Grundlagen zur Schaffung von Pärken von nationaler Bedeutung in Kraft. Inzwischen sind 16 Pärke in Betrieb und 4 befinden sich in der Errichtungsphase.

Übersicht Schweizer Pärke

Die Pärke von nationaler Bedeutung sind in drei Kategorien unterteilt: Nationalpärke, Regionale Naturpärke und Naturerlebnispärke. Diese drei Parkkategorien sind unterschiedlich gestaltet und sie verfolgen je eigene Ziele.

Parkkategorien

Das Bundesamt für Umwelt (BAFU) zeichnet Pärke, die die Anforderungen des Bundes erfüllen, mit dem Parklabel für die Dauer von zehn Jahren aus. Produkte und Dienstleistungen aus diesen Pärken können von der Parkträgerschaft mit dem Produktelabel ausgezeichnet werden, wenn der Hersteller besondere Anforderungen erfüllt.

Park- und Produktelabels

Hohe Landschafts-, Natur- und  Kulturwerte 

Zu den wichtigsten Werten eines Parks von nationaler Bedeutung zählen vielfältige Wälder und Gewässer, seltene Lebensräume wie Moore, Auen und Trockenwiesen sowie einzigartige, schöne Landschaften wie die Jurahöhen im Jurapark Aargau oder die Gletscher im Parc Adula (GR). Die Umgebungszonen von Nationalpärken und die Regionalen Naturpärke verfügen zudem über gepflegte Kulturlandschaften mit intakten Siedlungen und wertvollen Kulturgütern – wie das UNESCO-Welterbe Kloster St. Johann in der Biosfera Val Müstair (GR).

Bevölkerung steht hinter dem Park

Pärke entstehen in den Köpfen und Herzen der Bevölkerung. Sie gibt den Anstoss für die Schaffung eines Parks. Erst dann unterstützt der Bund ein Parkprojekt und zeichnet es, sofern die Anforderungen erfüllt sind, mit dem Parklabel aus. Die Gemeinden sind in der Trägerschaft des Parks massgeblich vertreten; sie fällen die strategisch wichtigen Entscheide für den Park.

Nutzen für die Bevölkerung

Werte erhalten und nachhaltige Wirtschaft fördern

Immer mehr Gemeinden in der Schweiz orientieren sich am Grundsatz der nachhaltigen Entwicklung. In den Pärken ist diese Entwicklung noch ausgeprägter, denn sie sind sich ihrer lokalen und regionalen Besonderheiten, ihrer Natur- und Landschaftswerte bewusst. Dazu gehören auch Siedlungen und eine gelebte Kultur. Die Parkgemeinden entwickeln zusammen mit weiteren Partnern gemeinsam Visionen und Strategien, wie sie diese Werte erhalten und für eine nachhaltige Entwicklung nutzen können.